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Gestern wollte ich zum ersten Mal erfolglos eine AppStore-App (sogar kostenlos) installieren. Eine nette Meldung wies mich darauf hin, dass ich doch zuerst bitte auf die OS-Version 3.1.x updaten solle. Da es mich einige Zeit und Nerven gekostet hatte, dass iPhone jailzubreaken und mit meiner Klarmobil-Karte zum Laufen zu bringen, hab ich ein weiteres Update immer vor mir her geschoben… doch nun sollte es soweit sein.
[Anleitung ohne Gewähr - klar!]
Im ersten Schritt wird das Telefon mit iTunes gesichert, was uns – soviel sei vorab gesagt – aber überhaupt nichts bringt, sollte die falsche Firmware bzw. das originale Apple-Update benutzt werden. Dann, so liest man auf diversen Seiten, kann man das Telefon getrost in die Tonne kloppen bzw. nicht mehr als solches benutzen (außer mit meiner originalen O2-UK-Karte, was aber auf Dauer ein bisschen teuer werden dürfte). Ein offiziell upgedatetes iPhone bekommt nämlich einen neuen Bootloader verpasst und damit die Möglichkeit (im Moment) entzogen, einen Jailbreak durchzuführen. Ohne Jailbreak keine Nutzung der fremden Karte. Trotzdem mache ich die Sicherung an dieser Stelle.
Weiter geht es damit, sich die Seriennummer des iPhones anzuschauen (was aber nur beim 3GS wichtig ist). Hintergrund ist, dass bei Geräten mit Herstellungsdatum ab Oktober 2009 wohl nur noch ein sog. “Tethered Jailbreak” möglich ist, was bedeutet, dass das Telefon nach einem Neustart wieder entsperrt werden muss. Also unter “Einstellungen” – “Allgemein” – “Info” – “Seriennummer” die vierte und fünfte Stelle betrachten (Kalenderwoche). Ist diese kleiner als 41 sieht es ganz gut aus. Bei einer höheren Zahl wäre ich vorsichtig.
Wie immer führe ich den Jailbreak auf einem Mac durch, weshalb nun die aktuellste Version vom PwnageTool (bei mir aktuell 3.1.5) gesucht und heruntergeladen wird. Zusätzlich wird die Datei “iPhone2,1_3.1.2_7D11_Restore.ipsw” gebraucht und spätestens hier wird klar, dass es sich hier nicht um einen Jailbreak für 3.1.3 (wie meine Überschrift behauptet), sondern 3.1.2 handelt – im Moment ist es wohl noch nicht möglich, die 3.1.3er zu jailbreaken… Die Fehlinfo ist keine böse Absicht, ich befolge hier aber die Vorgehensweise “cool URIs don’t change” und will den Titel deshalb jetzt nicht mehr ändern… Eine sehr gute Übersicht der Firmware-Dateien findet sich hier.
Nachdem das PwnageTool installiert und die Firmware heruntergeladen wurde, kann gestartet werden (will sagen: kann Pwnage gestartet werden).

Auswahl des iPhone 3Gs
Wer die PS3 als Medienserver benutzt und auch mal 1080p-Material oder qualitativ ähnlich große Videodateien speichern möchte, muss – wenn er nicht ständig eine externe Platte an der PS haben möchte – die verbaute, originale Festplatte (bei meinem “Discounter”-Modell 120GB) gegen etwas größeres tauschen.
Das Internet quillt über von Umbauanleitungen, ich bin mit dem Umbau deshalb vermutlich nicht alleine – ein Grund mehr, selbst eine Anleitung ins Netz zu stellen ;-)
Bevor man startet, benötigt man einen kleinen Kreuzschlitzschrauberdreher (Phillips PH0), am besten nimmt man aber sowas zur Hand, wenn es gerade irgendwo auf den nächsten Outdoor-Urlaub wartet:
Ist im Prinzip ein Leatherman. Nur halt für Männer. Und schon Michael Mittermeier musste feststellen, dass am Leatherman (Skeletool, der ja schon geil aussieht) der Korkenzieher fehlt.
Desweiteren braucht man natürlich eine neue Platte, bei der es durchaus von Vorteil wäre, wenn diese größer als die bisher eingebaute ist. Ich hab mich gegen die überall empfohlene Western Digital WD5000BEVT Scorpio Blue und für eine Samsung HM500JI
entschieden. Warum? Erstens, weil Samsung vier Buchstaben mit Samstag gemein hat – das macht doch sympathisch – und zweitens einfach, weil ich mit den Samsungs bisher immer gute Erfahrungen gemacht hab. Vermutlich sind die Zeiten eh vorbei, in denen Platten einfach so den Geist aufgeben, die Samsung ist aber in der 500GB-Variante auch noch 4 Euro billiger… eigentlich ist egal, was für eine Platte ihr nehmt, es ist nur wichtig, dass sie nicht zu hoch ist (so 19mm rum), 2,5″-Scheiben beherbergt und mit 5400 Umdrehungen (rpm) läuft. Langsamer geht wohl auch, schneller wird auf Dauer zu warm und zu laut.
Ich finde leider kein Datum, wann der Autor Helge die Restaurierung seines T3 in einen Blog gepackt hat, ich würde mich aber schämen, wenn das schon vor langer Zeit geschah und ich die Seiten erst heute entdeckt hätte… Die Seite t3-infos.de ist schon seit langem bekannt, dass man daran aber auch noch /blog/ ranhängen und damit hier herauskommen könnte, musste mir heute erst Google erzählen.
Die Artikel – nacherfasst seit dem Jahr 2000 – zeigen zum einen, dass man in dieser schwierigen Zeit niemals aufgeben darf :) (auch, wenn nach 6, 7 oder 8 Jahren die Restauration noch kein Ende findet) und bieten zum anderen die Anwort auf eine Frage, die mir von meinen Kollegen im Geschäft jedes Jahr auf’s neue gestellt wird: “Und, was machste im Urlaub?” – “Rost weg!” – “Schon wieder? Hast du das nicht schon letztes Jahr gemacht?” – “Ja…, und vorletztes…, und vorvorletztes, …”
Natürlich kommt die Seite sofort in die Blogroll, ich hoffe mal, dass sie weiter gepflegt wird – besonders schön kann man hier sehen, was es z.B. bringt, wenn man tief in den Geldbeutel langt und seinen Fugenrost in der Werkstatt “professionell” entfernen lässt (und da hat JEDER schon mal drüber nachgedacht – alle, die was anderes behaupten, lügen!). Aber auch diverse Mittelchen können hier gut im Langzeit-Alltagstest beobachtet werden, wie z.B Mike Sanders Fett, Fertan, Hammerit oder Chassislack, bei dem man meint, der Autor verkauft das Zeug nebenbei, so oft, wie er’s einsetzt ;-)
Da ich mich nach etwas über einem Jahr und deutlich über 50% Wertverlust dazu durchgerungen habe, den Eee-PC zu verkaufen, sehe ich mich im Moment vor der Problematik, das Gerät sauber platt zu machen. Bis gestern hatte ich einen Release Candidate von Windows 7 auf dem Netbook installiert – zum Verkauf muss aber natürlich das originale Windows XP Home drauf, für das auch der aufgeklebte Lizenzkey gültig ist.
Bereits gestern hatte ich versucht, anhand einer originalen XP-CD einen bootfähigen USB-Stick herzustellen. Mit Hilfe des Tools “WinSetupFromUSB” funktionierte es auch problemlos, allerdings musste ich beim ersten Booten des Eee PCs feststellen, dass es sich um eine XP Professional-CD handelte. Das Ganze also noch mal mit der Home.
Zum Glück fiel mir die originale Recovery-DVD wieder in die Hände – hätte ich also mein gutes altes DVD-Laufwerk noch hier herumliegen, könnte ich direkt losinstallieren. Hab ich aber nicht. Theoretisch müsste es doch aber auch mit dieser DVD in Verbindung mit WinSetupFromUSB funktionieren? Da das Kopieren der Dateien auf den Stick gestern um die zwei Stunden gedauert hat, teste ich zuerst die Bootfähigkeit der Recovery-DVD in einer virtuellen Maschine.
Nach kurzer Bootphase fragt mich die DVD, ob ich mit der Wiederherstellung beginnen möchte. Ja.

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iPhone-Dock im Apple-Store: 25 Euro … iPhone-Dock (nachgebaut): 17,90 Euro … Docking vom 1st-Generation-iPhone umbauen: kostenlos!
Alles, was man zum Umbau braucht, ist Schleifpapier (und viel Zeit) oder einen Dremel (o.ä.). Außerdem noch die alte Dockingstation und einen Kugelschreiber oder wasserfesten Marker. Das neue iPhone in die Docking stecken (geht nicht ganz rein, sonst könnte man sich die Umbauarbeit ja sparen) und mit dem Kugelschreiber die Form der Rückseite und der Seiten auf das Dock malen. Anschließend mit dem Dremel vorsichtig und gemütlich das Plastik abtragen. Dabei auf eine ruhige Hand achten – wer mit 10.000 Umdrehungen in den Dockanschluss abrutscht, wird ihn vermutlich nicht mehr gebrauchen können. Eine Videoanleitung, die das ganze ein bisschen detailierter erklärt, findet sich hinter diesem Link!

