Artikel-Schlagworte: „Computer“

Für was brauche ich eine XML-Sitemap? Gerüchten zufolge gar nicht, da eine sauber strukturierte Seite auch ohne diese korrekt indexiert wird. Die Sitemap soll aber den Suchmaschinen Google, Bing, Yahoo und Ask.com dabei helfen, die Seitenstruktur besser zu crawlen.

Die Erstellung einer XML-Sitemap kann händisch erfolgen, macht aber meiner Ansicht nach wenig Sinn. Wenn man dies trotzdem durchführen möchte, muss lediglich eine Datei mit beliebigem Namen und beliebiger Dateiendung erstellt und an eine beliebige Stelle des Webspace veröffentlich werden. Es funktioniert also sowohl ‘abcdef.ghi’ als auch ’sitemap.xml’, wobei letztere vielleicht sprechender ist. Bei großen Sitemaps ist eine GZip-Komprimierung erlaubt, was aus dem Beispiel ’sitemap.xml’ dann ’sitemap.xml.gz’ macht. Die XML-Datei wird von den Crawlern gefunden und benutzt, kann aber zusätzlich angemeldet werden.

Die Anmeldung der Sitemap kann händisch durchgeführt werden und zwar mit einer Zeile wie dieser:

<suchmaschine>/ping?sitemap=<seite_und_pfad_der_sitemap>

also zum Beispiel

google.com/ping?sitemap=http://blog.langauer.net/sitemap.xml

Einfacher geht es, in dem man seine robots.txt um folgende Zeile erweitert und im Root ablegt (wo sie ja wahrscheinlich schon liegt):

Sitemap: http://blog.langauer.net/sitemap.xml

Am allerbesten ist aber, man benutzt WordPress und darunter das passende Plugin ‘Google XML Sitemaps‘ von Arne Brachhold. Mit dem Plugin hat man nicht nur das Problem der Bekanntmachung weg, sondern auch das (m.E. weit größere) der Erstellung. Google XML Sitemap via Wordpress PluginStatt jeden Link einzeln abzutippen bzw. zu kopieren und in die XML-Datei einzufügen, generiert das Plugin die Map vollautomatisch. Damit es reibungslos klappt, müssen zwei (leere) Dateien im Root des Blogs abgelegt werden – wie oben beschrieben sitemap.xml und sitemap.xml.gz. Diese zwei Dateien werden via FTP mit den Rechten 666 belegt (chmod), damit sie vom Plugin geändert werden dürfen. Wer den Fürst der Finsternis verärgern und Scriptkiddies erfreuen will, kann sie statt 666 auch auf 777 setzen, wobei ich bei den Scriptkiddies nicht sicher bin – kann da etwas passieren, wenn man eine XML-Datei auch mit 7 = ausführen berechtigt? Da muss ich mich wohl mal genauer belesen.

Ist das Plugin im passenden Verzeichnis des Blogs abgelegt und aktiviert, kann per Mausklick die initiale Generierung gestartet werden. Bei den im Moment etwa 500 Beiträgen und Seiten in meinem Blog dauerte das Erstellen etwa 40 Sekunden, wobei die Benachrichtigung von Ask.com das meiste der Zeit in Anspruch genommen hat (Es hat 34.67 Sekunden gedauert Ask.com zu benachrichtigen. Vielleicht möchtest Du dieses Feature deaktivieren um die Dauer der Sitemap-Generierung zu verkürzen? Die Sitemap-Generierung dauerte 41.24 sekunden und verwendete 26 MB Speicher.).

Ob mir die Sitemap nun tatsächlich mehr Traffic bringt und unter SEO-Aspekten wichtig ist, kann ich noch nicht sagen – nach entsprechender Recherche habe ich aber den Eindruck, dass das irgendwie keiner so genau kann, aber jeder nach dem Motto “schaden wird’s auch nicht” vorgeht…

Wie, iCal kann keine Kalenderwochen in der Übersicht darstellen (Mac OS Snow Leopard)? Man glaubt es erst gar nicht, es ist aber tatsächlich so. Kalenderwochen können nur mit einem Umweg bzw. einem zusätzlichen Kalender angezeigt werden. Um einen zusätzlichen Kalender hinzuzufügen, wird am einfachsten eine *.ics-Datei heruntergeladen und importiert:
Mac OS X Snow Leopard iCal Kalenderwochen via ics-Datei Diesen Beitrag weiterlesen »

iPhone kann kein FlashMein Blog verhält sich immer seltsamer. Komischerweise werden manche (alle?) Videos, die ich in der Vergangenheit in Wordpress eingebunden habe (und zwar, in dem ich einfach den Code der YouTube-Seite kopiert hatte), sauber – auch auf dem iPhone – dargestellt, das Video, das ich gestern eingebunden hab, aber nicht (es erscheint nur dieser Flash-Würfel).

Bisher bin ich immer so vorgegangen, dass ich den Artikel ohne Video fertig geschrieben hatte, dann in die HTML-Ansicht des Editors gewechselt bin und hier den Code der YouTube-Seite eingefügt habe. Danach speichern und fertig – der Code sieht dann so aus:


<object width="500" height="315">
<param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ldL0ZKqVLYM&hl=de_DE&fs=1&rel=0&color1=0xe1600f&color2=0xfebd01&border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ldL0ZKqVLYM&hl=de_DE&fs=1&rel=0&color1=0xe1600f&color2=0xfebd01&border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="315"></embed>
</object>

So hat es immer funktioniert – in der normalen Ansicht und auf dem iPhone. Bis gestern. Ich habe nun den Code von einem alten und einem neuen Beitrag mit Video verglichen: identisch. Auch ein untereinanderkopieren der zwei Videos zeigt, dass eines dargestellt wird und das andere nicht – hängt das mit den HQ-Videos zusammen?

Na ja, wie dem auch sei, die einfache Lösung lautet: Plugin. Und zwar das Plugin “Smart Youtube” von dieser Seite. Statt dem kompletten Quelltext muss nun nur noch eine einzige Zeile eingefügt werden: h t t p v : / / www.youtube.com/watch?v=ldL0ZKqVLYM (Man achte auf das httpV! Die Leerzeichen sind deshalb drin, weil das Plugin schon aktiviert ist und er so denken würde, er müsse auch hier ein Video einbetten.).

Gestern wollte ich zum ersten Mal erfolglos eine AppStore-App (sogar kostenlos) installieren. Eine nette Meldung wies mich darauf hin, dass ich doch zuerst bitte auf die OS-Version 3.1.x updaten solle. Da es mich einige Zeit und Nerven gekostet hatte, dass iPhone jailzubreaken und mit meiner Klarmobil-Karte zum Laufen zu bringen, hab ich ein weiteres Update immer vor mir her geschoben… doch nun sollte es soweit sein.

[Anleitung ohne Gewähr - klar!]

Im ersten Schritt wird das Telefon mit iTunes gesichert, was uns – soviel sei vorab gesagt – aber überhaupt nichts bringt, sollte die falsche Firmware bzw. das originale Apple-Update benutzt werden. Dann, so liest man auf diversen Seiten, kann man das Telefon getrost in die Tonne kloppen bzw. nicht mehr als solches benutzen (außer mit meiner originalen O2-UK-Karte, was aber auf Dauer ein bisschen teuer werden dürfte). Ein offiziell upgedatetes iPhone bekommt nämlich einen neuen Bootloader verpasst und damit die Möglichkeit (im Moment) entzogen, einen Jailbreak durchzuführen. Ohne Jailbreak keine Nutzung der fremden Karte. Trotzdem mache ich die Sicherung an dieser Stelle.

Weiter geht es damit, sich die Seriennummer des iPhones anzuschauen (was aber nur beim 3GS wichtig ist). Hintergrund ist, dass bei Geräten mit Herstellungsdatum ab Oktober 2009 wohl nur noch ein sog. “Tethered Jailbreak” möglich ist, was bedeutet, dass das Telefon nach einem Neustart wieder entsperrt werden muss. Also unter “Einstellungen” – “Allgemein” – “Info” – “Seriennummer” die vierte und fünfte Stelle betrachten (Kalenderwoche). Ist diese kleiner als 41 sieht es ganz gut aus. Bei einer höheren Zahl wäre ich vorsichtig.

Wie immer führe ich den Jailbreak auf einem Mac durch, weshalb nun die aktuellste Version vom PwnageTool (bei mir aktuell 3.1.5) gesucht und heruntergeladen wird. Zusätzlich wird die Datei “iPhone2,1_3.1.2_7D11_Restore.ipsw” gebraucht und spätestens hier wird klar, dass es sich hier nicht um einen Jailbreak für 3.1.3 (wie meine Überschrift behauptet), sondern 3.1.2 handelt – im Moment ist es wohl noch nicht möglich, die 3.1.3er zu jailbreaken… Die Fehlinfo ist keine böse Absicht, ich befolge hier aber die Vorgehensweise “cool URIs don’t change” und will den Titel deshalb jetzt nicht mehr ändern… Eine sehr gute Übersicht der Firmware-Dateien findet sich hier.

Nachdem das PwnageTool installiert und die Firmware heruntergeladen wurde, kann gestartet werden (will sagen: kann Pwnage gestartet werden).

Auswahl des iPhone 3Gs

Auswahl des iPhone 3Gs

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Der Webmaster von FrArwie.de hat mich vor kurzem darauf aufmerksam gemacht, dass seine Seite von einem Skript “benutzt” wurde, dessen Muster er auf einer meinen Domains wiederfand. Die Mail von ihm las sich auf den ersten Blick zwar auch wie Spam, allerdings musste ich nach dem Einloggen per FTP schnell feststellen, dass er recht hatte und vermutlich nicht selbst der Spammer war (was ich tatsächlich kurz dachte…). Sorry für diesen Verdacht und vielen Dank an FrArwie.de!

Am 31.01.2010 wurden auf meinem Webspace bei Goneo folgende Ordner und Dateien angelegt:

/hzwdcs/nrcw.php
/xbtnks/rzmc.php
/ctkxnj/zyna.php

Betroffen war mein Goneo-Account, obwohl ein Fehlverhalten von mir ausgeschlossen scheint, da ich mich seit vielen Monaten nicht mehr per FTP angemeldet hatte und auch nur Umleitungen hinter den Domains liegen (zudem nutze ich kein Windows-System mehr, was für die Trojaner, Spambots und Virengeschichten ja noch mal anfälliger wäre). Nach dem Hinweis von FrArwie meldete ich das Problem Goneo, von denen leider keine Antwort erfolgte. Dummerweise habe ich die Dateien in einem Panikanfall gelöscht und kann nicht genau sagen, was sie gemacht haben… ich bin mir, nachdem der Suchbegriff “langauer.de” nun über 10.000 Googletreffer bringt, aber mehr als sicher, dass damit gespammt wurde.

Blöd, dass ich erst am 07.02. die Mail bekam und die Dateien löschen konnte (soll kein Vorwurf an den Melder sein!) – so hatte der Bot über eine Woche Zeit, fleissig Kommentare und Trackbacks abzusetzen… Nicht auszudenken, wenn ich gar nicht gewarnt worden wäre.

Eine Auswertung der access_log Zeit folgendes Muster:

/ctkxnj/zyna.php?bqwn=webkinz+login+is+blank/index.php
/ctkxnj/zyna.php?bqwn=blank+recording+tapes
/ctkxnj/zyna.php?bqwn=printable+blank+book+cover
/ctkxnj/zyna.php?bqwn=u+s+blank+citation
/ctkxnj/zyna.php?bqwn=blank+weekly+menu+sheets
/ctkxnj/zyna.php?bqwn=free+blank+promissary+note

Wie gesagt, gibt es im Moment keine Info von Goneo (an mich), wobei es mehrere Betroffene gibt. In der verlinkten Seite, Proteste.de, steht allerdings drin, dass Goneo hier mittlerweile geantwortet hat:

[...] wir haben im Zuge der Sicherheit die Einstellung “register_globals” deaktiviert. Damit war es möglich eine Variable mit Inhalten zu füllen (wie z.B. q=free+printable+maths+tests) und diese an ein PHP Script zu übergeben, sodass beliebig Schadcode übergeben werden konnte, um weitere Aktionen auszuführen [...]

Seit dem Löschen der Dateien ist Ruhe – wir hoffen mal, dass es dabei bleibt – danke noch mal an den aufmerksamen Webseitenbetreiber, der sich hier ziemlich Mühe macht, Betroffene zu finden.

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