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Archiv der Kategorie 'Technik'

iPhone 2G vs. MDA Vario IV

14. Dezember | Autor: Simon | Technik, iPhone

Folgendes “Problem”: Durch einen glücklichen Zufall bin ich an einen MDA Vario IV gekommen - HTC irgendwas. An sich ein schönes Gerät, mein iPhone ist aber schöner… Auch die Software (bzw. das leider vorhandene T-Mobile Branding) sagt mir überhaupt nicht zu, schon alleine durch mein bloßes Rumprobieren, was vielleicht ingesamt 2 Stunden Zeit beansprucht hat, durfte ich mehrmals an Abstürzen und Grafikfehlern teilhaben.

Als eigentliches Nachfolgehandy war das iPhone 3G gedacht, allerdings erst Mitte/Ende nächsten Jahres oder so, im Moment brauche ich kein neues Handy. Also, den MDA verkaufen? Der Wert liegt lt. Amazon bei 550 Euro, wenn man aber echte Auktionen beobachtet, liegt der tatsächliche Preis bei 400 bis 500 Euro für ein Neugerät ohne Simlock. Für mein altes iPhone würde ich vielleicht um die 300 Euro kassieren. Ich könnte jetzt natürlich beide für zusammen 700 verkaufen und mir davon den Nachfolger holen..? Fragen über Fragen…

Um mir selbst ein besseres Bild machen zu können, habe ich die für mich relevanten/interessanten Unterschiede mal aufgeschlüsselt:

iPhone (2G):
- bisschen größer aber flacher als der MDA
- Display größer (3,5″)
- Displayfarbenanzahl besser (262144)
- Speicher intern 8GB (aber nicht erweiterbar)

MDA Vario IV:
- Display 2,8″ aber Auflösung besser
- Displayfarbenanzahl schlechter (65536)
- Speicher intern 512MB (aber MicroSD-Slot)
- deutlich bessere Kamera (3,1 statt 1,9 MPix, Autofokus, LED-Blitz, 2.Kamera)
- vollwertiges Bluetooth (nicht nur Headset wie iPhone)
- UMTS
- Modem
- Radio
- GPS
- Mini-USB-Anschluss

Alle anderen Optionen sind für mich nicht wichtig oder können beim iPhone recht einfach nachinstalliert werden (Bsp. MMS-Unterstützung). Als Vorteil bleibt also für das iPhone nur das Design, das größere Display, die bessere Bedienung und die Tatsache, dass sich doch schon einiges an Zubehör angesammelt hat. Vor Weihnachten wird aus einem Verkauf (iPhone, MDA oder beides) sowieso nichts mehr, weshalb ich mich wahrscheinlich mal um ein Entfernen des Brandings kümmere, ein originales HTC ROM flashe und das Ding mal eine Woche zur Probe benutze. Dann sehen wir weiter.


MSI Wind oder doch Asus Eee PC 1000H?

23. September | Autor: Simon | Computer, Reisetipps Technik, Technik

Da wartet man wochenlang, bis das MSI Wind endlich mal lieferbar ist und dann erscheint einfach ein neuer Eee PC, der das Studium der ganzen Netbook-Tests, Abwägen von Details und Anschauen zahlloser privater Testvideos im Netz als sinnlos herausstellt. Das MSI war schon fast gekauft - glücklicherweise hatte ich zu dem Zeitpunkt dank geplantem Urlaub keine Kohle übrig - und jetzt kommt der doppelt so ausdauernde Asus Eee 1000H, der nebenbei auch noch den doppelten Plattenplatz zur Verfügung stellt. Was also tun? Für künftige Reisen soll es ein Netbook sein; soviel scheint klar (zwar hab ich hier noch stolz behauptet, dass ich für sowas kein Geld ausgeben würde - bei Einstiegspreisen von 300 Euro sieht die Welt nun aber etwas anders aus). Aber welches Netbook soll es sein?

Nach einem Test in der ct war für mich nur das MSI Wind U100-1618 oder das (baugleiche) Medion Akoya übriggeblieben. Plattenplatz hieß der Hauptgrund - beide haben 80 GB, was mir für die nötige Software (ich denke da in Richtung GPS, Mails, bisschen Internetsurfen und Bloggen) und Sicherungen von den Digicams locker reichen würde. Die winzigen Festspeicher, die in den Asus-Geräten verbaut sind, würden unter Umständen zu schnell überlaufen, außerdem sind mir die 7″ bzw. 8,9″ kleinen Displays in der Auflösung zu schlecht. Da mir das Wind vom Design her gefiel, konnte ich auch über die magere Akkulaufzeit von max. 3 Stunden hinwegsehen.

Und nun kommt wie aus dem Nichts ein Nachfolgegerät von Asus, mit 10″-Display, 5,5h Laufzeit und 160GB-Platte… einziger Vorteil, den ich noch durch das MSI hätte (von dem gibt es mittlerweile ebenfalls ein 160GB-Gerät): Einen Cardreader für die Memory Stick Pro Duo - und den brauch ich für die Kamera. Halt, stimmt nicht, dass das der einzige Vorteil wäre: Das Asus ist laut den technischen Daten um die 300g schwerer, da es ja den großen 6-Zellen-Akku hat.

Eine Woche warte ich jetzt noch, dann bucht die Miete und das Versicherungsgeraffel ab. Wenn dann noch Geld da ist, wird’s das Asus.

Es sei denn, es gibt schon wieder was neues ;-)


Rückfahrwarner im T3 nachrüsten

16. Juli | Autor: Simon | Technik, VW Bus

Im Prinzip ist es einfach und schnell erledigt - man muss sich halt mal überwinden und anfangen!

Als ersten Schritt muss die Stoßstange nach hinten ein Stück herausgezogen werden (muss nicht ganz weg). Dazu links und rechts je eine 13er-Schraube, die die Beplankung in Richtung Kotflügel hält, raus. Anschließend die drei (bei Anhängerkupplung) bzw. zwei (ohne AHK) Schrauben im Rahmen lösen, schon kann die komplette Stoßstange nach hinten gezogen werden. Anfänglich hatte ich Sorgen, dass die Sensoren nicht tief genug in die Stoßstange eingesetzt werden können, weil vielleicht der Metallträger zu dicht dahinter sitzt: Ist nicht so! Wenn man in Höhe der lackierten Zierleiste bohrt, hat man genügend Spiel nach vorne, hinten und zu den Seiten sowieso. Das Bohren selbst hab ich mit einem 21er-Lochbohrer durchgeführt, der mit im Set enthalten war (von Conrad; Funk-Rückfahrwarner oder so ähnlich heisst es).

Rueckfahrwarner im T3

Als die Löcher drin waren, konnten die Sensoren eingesetzt werden. Damit die Kabel sauber nach innen verlegt werden können, habe ich mich für ein Loch unterhalb der Serviceklappe entschieden (ebenfalls 21mm). Die Größe scheint übertrieben, da ich aber sowieso noch eine Kabeldurchführung für die Elektrik der AHK brauchte, hat sich das so angeboten. In der vorhandenen Gummitülle für eben diese Elektrik finden nun auch die 4 Käbelchen der Sensoren Platz.

Das Steuergerät bekommt +Plus vom Rückfahrscheinwerfer und -Minus von einer Schraube im Motorraum, Platz findet das Gerät neben dem Lufteinlass (schön geschützt vor übermäßiger Hitze und Feuchtigkeit). Das Display inkl. Summer verbindet sich bei eingelegtem Rückwärtsgang per Funk mit dem Steuergerät und wird im Moment via Zigarettenanzünder gespeist (hier werde ich noch irgendwann eine saubere Verkabelung unter dem Armaturenbrett basteln).

Im Gegensatz zu meinen verpfuschten Fugen hat diese Bastelaktion mein Selbstwertgefühl wieder ein bisschen gesteigert. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist es schön dezent - und funktioniert toll!


Der Call-Qaida ein Schnippchen schlagen

16. Juni | Autor: Simon | Technik, iPhone

Squalus mag den Diebstahl des Ausdrucks verzeihen, aber er ist einfach zu gut… (der Audruck!).

Wie so mancher Telefonteilnehmer werde ich regelmäßig von irgendwelchen Abo-, Lotto- und Telefonvertrags-Verkäufern (oder Leuten, die nur mal unverbindlich fragen wollen, ob man denn mit seiner Lieferung, seinen Lottogewinnen oder seinen Gebühren ins Überseeausland zufrieden sei) genervt und auch, wenn die Menschen immer meist fast bis zum Schluss des Gespräches freundlich sind, kostet es Zeit und Nerven. Nun hab ich zumindest auf der mobilen Seite des Telefonierens eine Möglichkeit gefunden, die mir sehr zusagt. Die meisten Anrufer eint nämlich die Tatsache, dass sie keine Nummer mitschicken. Und hier setzt das Tool iBlacklist (nur?) für’s iPhone an. Hier habe ich die Möglichkeit, alle anonymen Anrufer entweder komplett zu unterdrücken (sie hören dann das Besetztzeichen) oder - und das ist dank anonymen Anrufen von Oma, Vermieter oder ähnlich sinnvoller - direkt auf die Mailbox zu schicken. Auf die Mailbox kommt dann der Text “…im Moment ist niemand erreichbar. Wenn Sie von einem Anschluss ohne Rufnummernübermittlung anrufen, wurden Sie durch ein automatisches Filterverfahren weitergeleitet. Bitte hinterlassen Sie Namen und Rufnummer - ein Rückruf erfolgt, sobald…”. Damit sich das auch noch professionell anhört, habe ich eine kostenlose Demo-Variante von Text-To-Speech (TTS) gewählt.

Jetzt habe ich nur noch das Problem, dass ich mit dem Handy die Mailbox anrufen, die Einstellungen vornehmen und auf Knopfdruck das Wave-File abspielen muss - d.h. das Handy liegt neben dem Lautsprecher und damit hört sich die Sache nicht mehr ganz so toll an. Gibt es da denn keine Möglichkeit, direkt die Mailbox mit einem Soundfile zu füttern? Ich hab bisher nichts gefunden. Auf jeden Fall funktioniert die Blacklist einwandfrei. Wenn es das nun noch für die Fritz!Box gibt, bin ich vollauf zufrieden und hab meine Ruhe!


Hypothetisch - unglaublich schön und wandelbar

9. März | Autor: Simon | Computer, Mac, Technik, iPhone

iPhone am MacBook - JailbreakDer werte Leser wird sich vielleicht fragen, weshalb ich über ein gejailbreaktes iPhone aus Deutschland schreibe, obwohl es in Deutschland keine iPhones ohne Vertrag gibt. Da ich mir alles andere als sicher bin, was erlaubt ist oder was irgendwelche Lizenzen von Apple verletzt, schreibe ich das alles mal hypothetisch - das alles passiert nicht wirklich bzw. nur in meinem Kopf

Gesetzt dem Falle, man würde über eine andere Person, die sich gerne mal im Ausland aufhält, ein iPhone kaufen und müsste dies nun mit einer Klarmobil-Karte zum Laufen bekommen, würde ich folgendermaßen vorgehen (natürlich würde ich erst mal ewig suchen und doch keine gescheite Schritt-für-Schritt-Anleitung finden).

iPhone jailbreaken und aktivieren

  1. - Mir die Software “ZIPhoneOSX” besorgen - Links spare ich mir
  2. - Das iPhone mit eingelegter SIM-Karte mit dem MacBook verbinden
  3. - iTunes (öffnet automatisch) schließen
  4. - Haken bei “Do it all” unter ZIPhone setzen und Start klicken
  5. - 3 Minuten warten und lostelefonieren

ZIPhone führt den sogenannten Jailbreak durch und aktiviert das iPhone. Nun würden sich mir tausende Möglichkeiten eröffnen, die mein bisheriges jetztiges Handy nicht kann. Ein paar der verfügbaren Tools (die ich mir dann installieren würde), wären folgende.

Wichtige Tools und Must-Haves

iPhone Apps- Installer.app
- Community Sources
- BSD Subsystem

- OpenSSH
- Summerboard (versch. Themes)
- Term-vt100 (Terminal)
- MobileFinder (der Finder bzw. Explorer)
- SUID Lib Fix
- BSD Subsystem 2.0 Termfix
- BossPrefs (EDGE ausschalten)
- LocateMe (zeigt anhand der Handyzellen, wo man sich ungefähr aufhält)
- Wiki2Touch (Wikipedia komplett offline)
- Stumbler (Wifi-Scanner)
- MxTube (Youtube-Videos herunterladen)

SUID Lib Fix und BSD Subsystem 2.0 Termfix braucht man, wenn man sich am vt100 nicht mehr mit dem User “root” und dem Passwort “alpine” anmelden kann (–> Meldung “Login incorrect”).

Die Verbindung zwischen PC/Mac und iPhone

Um sich via Rechner mit dem iPhone zu verbinden, reicht jedes FTP-Programm, das eine SSH-Verbindung zulässt (SSH muss natürlich auf dem iPhone installiert sein). Zur Verbindung einfach das iPhone ins eigene WLAN lassen und die IP, die es damit bekommt, als Zieladresse benutzen. Der richtige Port ist dieser: 22. User ist (Firmware 1.1.4) “root” und das zugehörige Passwort “alpine”. Die direkte Verbindung braucht man z.B. für das Kopieren des Wikipedia-Dumps (knapp 1 GB) oder auch nur, um mal Dateien umzubenennen oder so.

Fortsetzung folgt bald - leider nur in meinem Kopf…

P.S.: Wenn ihr mich erreichen wollt, die Nummer bleibt die gleiche ;-)


Cool And Quiet

29. Dezember | Autor: Simon | Computer, Technik

Da mein schöner neuer MediaCenter-PC leider nicht der Leiseste ist (zumindest nicht mehr, nachdem er eine halbe Stunde unter Last läuft), bin ich weg von mechanischen Lüftern und - für die CPU - hin zur Wasserkühlung. Die ersten Bedenken bezüglich der Kosten lösten sich nach Fund eines 60-Euro-Komplettsets in Luft auf. Der Einbau ist für einigermaßen versierte Schrauber problemlos zu bewerkstelligen, es nervt lediglich, dass das bereits eingebaute Board (und alles, was draufsteckt) wieder ausgebaut werden muss.

Asus M2A-VM HDMI mit WasserkuehlerDas auf dem Board befestigte Retentionmodul, welches den CPU-Kühler bisher hielt, muss nämlich raus und durch die spezielle Halterung für den neuen Wasserkühler ersetzt werden. Ist die erst eingebaut, geht es recht schnell - Platz für die Pumpe und den Radiator suchen, Schläuche ablängen, Anschluss-Stücke eindrehen (nur von Hand, damit die Dichtungen nicht beschädigt werden!) und mit den Schläuchen verbinden.

Da ich, was Wasser im PC angeht, ziemlich feige bin, habe ich die komplette Anlage neben den PC gepackt und hier erst mal ein paar Stunden auf einem Stapel Küchenpapier laufen lassen. Beim Zusammenstecken fällt auf, dass die Schläuche in eingebautem Zustand niemals auf den CPU-Kühlblock gepresst werden können, ohne dass man zwangsläufig das Board Richtung Gehäuseboden drückt - der Kraftaufwand ist für eine so feinmotorische Arbeit gewaltig. Das bedeutet also: Die Komponenten (trocken) ins Gehäuse legen, die Schläuche auf die richtige Länge zuschneiden und außerhalb des Gehäuses alles zusammenbauen.

Nachdem in der Theorie kein offenes Schlauchstück mehr sichtbar, der komplette Kreislauf also geschlossen ist, geht es ans Füllen. Sowohl Flüssigkeit (destiliertes Wasser mit Allerlei Chemiezeugs) als auch 100ml-Spritze samt Nadel (die kann man bestimmt auch mal privat zum Blutabnehmen im Freundeskreis o.ä. brauchen) ist dabei und das Füllen geht einfach von der Hand. Direkt an der Pumpe findet sich ein per Kreuzschlitzschraube verschlossenes Loch, in das nach und nach bei laufender Pumpe die Flüssigkeit gedrückt wird. Damit man für die Geschichte den PC nicht anschalten und unter Umständen Schäden an der Hardware in Kauf nehmen muss, bietet es sich an, das Netzteil vom Board abzustecken und die Pins des grünen und eines schwarzen Kabel zu brücken (Büroklammer). Mit diesem Trick läuft das Netzteil an und schickt Saft auf die Stromanschlüsse - das Board bekommt davon aber nichts mit und versucht nicht, loszubooten.

Nach zwei oder drei Stunden Probelauf und festgestellter Dichtheit habe ich mich dann an den Einbau gewagt. Das Gehäuse bietet leider keinen richtigen Platz für den Radiator, weshalb ich diesen nicht hinter einen 120mm-Lüfter schrauben konnte (wie das eigentlich gemacht werden sollte), sondern auf den Boden legen musste (!). Jeder Casemodder und PC-Bastler wird mich dafür zwar verurteilen, allerdings habe ich den Radiator von unten etwa einen Zentimeter hoch unterlegt und direkt auf den selbigen den Lüfter plaziert - und der Luftsog reicht locker! Der Lüfter dreht mit unhörbaren ~700 Umdrehungen und kühlt die CPU trotzdem auf 32° im Leerlauf (idle) runter. Das Surren der Pumpe ist aus Couchentfernung nicht zu hören, allerdings überträgt sich das Vibrieren prima auf’s Blechgehäuse. Dafür schaffte ein kleiner Styroporblock und eine Gummimatte aber schnell Abhilfe.

Jetzt stört eigentlich nur noch der Lüfter im Netzteil, obwohl der bei kühler Umluft ebenfalls sehr leise bleibt. Sobald die Luft aber wärmer und wärmer wird, beginnt der Lüfter höher und höher zu drehen. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mir die 60 Euro lieber gespart hätte - kühler ist die CPU zwar, aber auf Dauer leiser ist der Rechner nicht geworden. Anders würde es jetzt wahrscheinlich aussehen, wenn ich mir auch noch ein wassergekühltes Netzteil besorgte. Da die aber mit um die 150 Euro noch recht teuer sind und ich dann noch immer das Problem mit mindestens dem Radiator- und einem Gehäuselüfter hätte, bleibt der PC jetzt mal eine Weile so, wie er ist.


Media Center: Alles nicht so einfach

10. Dezember | Autor: Simon | Computer, Technik

Zusammengebaut war er dann schnell - leider nicht komplett. Doch bevor ich erkläre, warum das der Fall war, zuerst einmal die genaue Konfiguration:

Asus M2A-VM HDMI (weil ich unbedingt einen HDMI-Ausgang wollte)
AMD X2 4200+ und 2x 1GB RAM
Asus Triton 70 als CPU-Kühler (dazu unten mehr!)
SilverStone LC14 S-MC silber
Hauppauge WinTV Nova-HD S2
Toshiba HD-DVD SD-H802A
Chieftec GPS-400AA
Samsung 500GB S-ATA2

Mein Media Center PCGleich zum Problem: Der Kühler passt - trotz Onlinekonfigurator, der etwas anderes behauptet - nicht ins Gehäuse. Außerdem sind sowohl das Netzteil, als auch sämtliche Gehäuselüfter viel zu laut für einen Wohnzimmer-PC. Das Netzteilproblem war schnell gelöst, da ich noch ein sehr gutes, leises, in meinem anderen PC hatte. Zwei der drei Gehäuselüfter konnte ich ohne Temperaturprobleme direkt abklemmen (zwei laute 60mm Lüfter), einen großen 92mm-Lüfter hatte ich leider genausowenig parat, wie einen passenden Kühler. Also am Tag nach der Bastelorgie ab zum Computerladen um die Ecke und ein 9dB-92mm-Schaufelrad, sowie einen Arctic Cooling Alpine 64 auf den Beifahrersitz werfen lassen.

Für jemanden, der sich gerade ein System zusammenstellen lassen will: Der CPU-Lüfter ist ebenfalls zu laut… Ich habe ihn jetzt auf 7V angeschlossen, so läuft er einigermaßen angenehm (und er passt wenigstens).

Installation:

Da ich mich aus Platz- und Temperaturgründen für die Onboardgrafik entschlossen hatte, fiel Vista nach kurzem Test durch. Mit dieser CPU einfach zu langsam. Läuft zwar und auch die mit der Hauppauge mitgelieferte Software Cyberlink PowerCinema 5.1 funktioniert einwandfrei (ProSieben HD, Sat1 HD, Anixe und Astra HD funktionieren tadellos), allerdings führen Effekte, wie per OSD angezeigte EPG-Infos und ähnliches, unweigerlich zu Rucklern.

Also XP installiert, auch hier funktioniert die Software von Cyberlink problemlos. Prinzipiell funktionierte die gesamte Treiberinstallation ohne größere Probleme, lediglich Vollbild auf einem LCD-TV war nicht möglich. Ich hatte immer einen etwa 4cm breiten Rand um das Bild. Die Qualität war gut, jedoch sagt mir irgendwas, dass es nicht passen kann, wenn ein TV genau 1080 Pixel hoch ist und dieses Bild auf geschätzte 900 Pixel geschrumpft wird. Die Internetrecherche brachte schließlich an Licht, dass LCD-Fernseher über HDMI mit 24Hz laufen sollen (?) - sei es drum, umgestellt, funktioniert.

Media Center von innenEin weiteres Problem, dessen Lösung aber sehr einfach war: Ich bekam das integrierte Display des Gehäuses nicht zum Laufen. Den USB-Pfostenstecker konnte ich im laufenden Betrieb abziehen und wieder anstecken, jedes Mal begleitet von dem typischen Windows-Däng, wenn neue Hardware erkannt wird. Trotzdem kein Zeichen auf dem Display. Lösung: Das Gehäuse hat kein Display! Unter dem Artikel im Webshop steht der Satz “Abbildung kann abweichen” … Prima, das Display war ein eindeutiger Kaufgrund für dieses Gehäuse, nur: mit komplett verschraubter Hardware hab ich auch keine Lust mehr, das Ding zurückzuschicken. Das Ding, das ich für das Display inkl. IR-Empfänger hielt, ist ein reiner IR-Empfänger…
Das nächste Problem war das Abspielen von HD-DVDs. Da man ja ausgiebig testen muss, gleich zum Olli-Dittrich-Markt gefahren und Transformers, Troja und Kiss, Kiss, Bang, Bang mitgenommen (für uuunglaubliche Preise - das muss jetzt ein Weilchen reichen). Tja, abspielen ging nur leider nicht, die Media Center Software PowerCinema erkennt kein gültiges Laufwerk, Windows erkennt das Laufwerk, aber leider keinen Inhalt. Kurzum: Ich habe bisher nur eine - in Deutschland verbotene - Lösung gefunden. Von Cyberlink gibt es einen Advisor (bin mir nicht wirklich sicher, ob der so heißt), mit dessen Hilfe man sein System auf Kompatibilität prüfen kann. Bei mir alles im grünen Bereich, bis auf den ATI-Chipsatz X1250. Das Tool schreibt aber nicht, dass es nicht ginge, sondern nur, dass dieser Chipsatz nicht getestet ist.

Jetzt bin ich im Moment dran, ProgDVB oder DVBViewer sauber zum Laufen zu bringen - und die Hauppauge-Fernbedienung zum Steuern des gesamten Systems zu verwenden. Dazu gleich eine Anmerkung, wenn jemand vor einem ähnlichen Problem steht. Vergesst Girder, WinLIRC oder andere. Wenn die Fernbedienung der Hauppauge benutzt werden soll, einfach den IR-Empfänger der Karte verwenden (den des Gehäuses abstecken) und die IR-Software von der Hauppauge-CD installieren. Nach Installation liegt im Windowsverzeichnis die Datei IRREMOTE.INI, die einfach zu editieren ist.

In der Datei nach [default] suchen und diesen Eintrag hineinkopieren: TV={run(C:\Programme\DVBViewer\dvbviewer.exe)}

Nachdem das IR-Tool geschlossen und erneut aufgerufen wurde, kann mit der Taste “TV” das Programm DVBViewer gestartet werden. Wie es mit der Datei weitergeht, veröffentliche ich dann, wenn ich was zeigen kann (im Moment funktionieren nur ein paar Tasten korrekt). Im Prinzip soll es so sein, dass der PC dann die Funktionen HD-TV (über DVB-S bzw. DVB-S2), HD-DVDs, DVDs, MPEGs (u.a.), MP3s, Digital Radio, Bilder, … beherrscht. Per Fernbedienung versteht sich. Schau mer mal.


Media Center vom Feinsten

28. November | Autor: Simon | Computer, Technik

Natürlich konnte ich nicht widerstehen und hab mir prompt Teile für mein geplantes Media Center bestellt - und die kamen heute! Den Vorsatz, dass ich 50% der Teile aus meinem alten PC nehme, hab ich nach gründlicher Preisstudie fallenlassen (da verklopp’ ich den alten lieber komplett).

Leider hat Kollege “Großes-M-und-kleine-…”, wie er vonm anderen Kollegen genannt wird, noch meine Digicam ausgeliehen und ich kann kein gescheites Photo von dem Hardwareberg machen, aber hier schriftlich die Zusammenstellung (ohne genaue Bezeichnungen, da ich kein Bock hab, von der Couch aufzustehen):

Asus-Board mit HDMI-Ausgang
HD-DVD-Laufwerk
Hauppauge Karte HD-DVB-S
Schickes Gehäuse mit Display und Fernbedienung
Netzteil mit 120mm-Lüfter
AMD X2 4200 EE (Energiesparend und damit recht kühl)
2x 1GB GEIL-Speicher (weil ich den schon immer mal kaufen wollte)
ASUS-Kühler
Logitech Lasermaus und Tastatur (wireless, falls man mal mit Fernbedienung nicht weiter kommt)
500GB S-ATA-Platte

Bald wird gebastelt…


Neue Fritz!Box installiert

28. Juli | Autor: Simon | Computer, Mac, Technik

Als ob man am Samstagabend nichts anderes zu tun hätte… aber heute ist seltsamerweise mit keinem in der Umgebung was los und da ich die Installation meiner neuen Fritzbox 7170 (Surf & Phone Box WLAN 2+) schon lange vor mir herschiebe, musste es jetzt endlich mal passieren.

Die Installation lief problemlos, sieht man davon ab, dass ich selbstverständlich die Anleitung NICHT gelesen und prompt einen Verkabelungsfehler gebastelt hab (und das mir, wo ich doch eigentlich unfehlbar bin..). Aufgrund der falschen Verkabelung konnte ich weder per Festnetz raus, noch auf die normale Nummer reintelefonieren (”..der Anschluss ist im Moment nicht erreichbar..”). Bevor ich jedoch von der Couch aufgestanden bin und mal die Kabel in Augenschein genommen habe, sind bestimmt 15 Minuten in irgendwelchen Foren verstrichen - das zeigt uns doch wieder, dass man zuerst Stunden im Internet verbringt, bevor man sich selbst um eine Lösung kümmert. Vorsatz für mich: Die nächsten Probleme löse ich wieder selbst; wie früher!

Nach erfolgreicher Installation und Verbindung kam beim Aufruf meiner (Start-)Seite die Meldung “The requested URL /cgi-bin/webcm was not found on this server“. Mit meinem MacBook erschien eben diese Meldung aber nur mit dem Firefox, nicht mit Safari. Der Hauptrechner lief nach Eingabe des neuen WPA-Schlüssels ebenfalls problemlos.
Warum auch immer, nach dem Löschen der Tempfiles vom FF funktioniert wieder alles… Ich nehme an, dass sich das 1und1-Geraffel für die Fritz irgendwie festsetzt (wobei ich zugeben muss, dass die Installation kein Vergleich zu den ersten WLAN-Erfahrungen ist - einfach den von 1und1 Startcode getauften Key eingeben und los geht es).


DSL-Wechsel leicht gemacht

19. Juni | Autor: Simon | Computer, Technik

Es war irgendwann Anfang April, als mir die T-Com schrieb, dass mein bisheriger ISDN-Tarif nicht mehr lange existent sein wird und außerdem auch viel zu teuer ist. Sie schlugen mir vor, dass ich doch ein komplettes AllInclusive-Paket abschließen solle.

Da mein bisheriger DSL-Tarif bei 1und1 aber erst zum September gekündigt werden konnte, rechnete ich tagelang hin und her, um mich schließlich überreden zu lassen. 1und1 bat mich monatlich mit 9,99 Euro zur Kasse - die folgenden vier Monate und damit sinnloserweise zu bezahlenden 39,96 Euro sollten sich verschmerzen lassen. Kurzerhand online auf den T-Com-Seiten den Vertrag abgeschlossen (53-Euro-irgendwas pro Monat) und die Bestätigungsmail noch mal kurz überflogen. Dazu gab es wegen Onlinebestellung 60 Euro als Gutschein obendrauf - eine feine Sache.