Archiv für die Kategorie „Reisetipps Technik“

Da ich mich nach etwas über einem Jahr und deutlich über 50% Wertverlust dazu durchgerungen habe, den Eee-PC zu verkaufen, sehe ich mich im Moment vor der Problematik, das Gerät sauber platt zu machen. Bis gestern hatte ich einen Release Candidate von Windows 7 auf dem Netbook installiert – zum Verkauf muss aber natürlich das originale Windows XP Home drauf, für das auch der aufgeklebte Lizenzkey gültig ist.

Bereits gestern hatte ich versucht, anhand einer originalen XP-CD einen bootfähigen USB-Stick herzustellen. Mit Hilfe des Tools “WinSetupFromUSB” funktionierte es auch problemlos, allerdings musste ich beim ersten Booten des Eee PCs feststellen, dass es sich um eine XP Professional-CD handelte. Das Ganze also noch mal mit der Home.

Zum Glück fiel mir die originale Recovery-DVD wieder in die Hände – hätte ich also mein gutes altes DVD-Laufwerk noch hier herumliegen, könnte ich direkt losinstallieren. Hab ich aber nicht. Theoretisch müsste es doch aber auch mit dieser DVD in Verbindung mit WinSetupFromUSB funktionieren? Da das Kopieren der Dateien auf den Stick gestern um die zwei Stunden gedauert hat, teste ich zuerst die Bootfähigkeit der Recovery-DVD in einer virtuellen Maschine.

Nach kurzer Bootphase fragt mich die DVD, ob ich mit der Wiederherstellung beginnen möchte. Ja.
Asus Recovery-DVD unter Parallels
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Da wartet man wochenlang, bis das MSI Wind endlich mal lieferbar ist und dann erscheint einfach ein neuer Eee PC, der das Studium der ganzen Netbook-Tests, Abwägen von Details und Anschauen zahlloser privater Testvideos im Netz als sinnlos herausstellt. Das MSI war schon fast gekauft – glücklicherweise hatte ich zu dem Zeitpunkt dank geplantem Urlaub keine Kohle übrig – und jetzt kommt der doppelt so ausdauernde Asus Eee 1000H, der nebenbei auch noch den doppelten Plattenplatz zur Verfügung stellt. Was also tun? Für künftige Reisen soll es ein Netbook sein; soviel scheint klar (zwar hab ich hier noch stolz behauptet, dass ich für sowas kein Geld ausgeben würde – bei Einstiegspreisen von 300 Euro sieht die Welt nun aber etwas anders aus). Aber welches Netbook soll es sein?

Nach einem Test in der ct war für mich nur das MSI Wind U100-1618 oder das (baugleiche) Medion Akoya übriggeblieben. Plattenplatz hieß der Hauptgrund – beide haben 80 GB, was mir für die nötige Software (ich denke da in Richtung GPS, Mails, bisschen Internetsurfen und Bloggen) und Sicherungen von den Digicams locker reichen würde. Die winzigen Festspeicher, die in den Asus-Geräten verbaut sind, würden unter Umständen zu schnell überlaufen, außerdem sind mir die 7″ bzw. 8,9″ kleinen Displays in der Auflösung zu schlecht. Da mir das Wind vom Design her gefiel, konnte ich auch über die magere Akkulaufzeit von max. 3 Stunden hinwegsehen.

Und nun kommt wie aus dem Nichts ein Nachfolgegerät von Asus, mit 10″-Display, 5,5h Laufzeit und 160GB-Platte… einziger Vorteil, den ich noch durch das MSI hätte (von dem gibt es mittlerweile ebenfalls ein 160GB-Gerät): Einen Cardreader für die Memory Stick Pro Duo – und den brauch ich für die Kamera. Halt, stimmt nicht, dass das der einzige Vorteil wäre: Das Asus ist laut den technischen Daten um die 300g schwerer, da es ja den großen 6-Zellen-Akku hat.

Eine Woche warte ich jetzt noch, dann bucht die Miete und das Versicherungsgeraffel ab. Wenn dann noch Geld da ist, wird’s das Asus.

Es sei denn, es gibt schon wieder was neues ;-)

Nach langer Überlegerei habe ich mich entschlossen, die Reiseberichte aus diesem Blog auszusiedeln und einen reinen Reiseblog unter der mir schon lange gehörenden Domain pukeko.de zu starten. Ich werde bei Gelegenheit näher darauf eingehen, warum es denn gerade Pukeko heißen muss. Interessierte können sich schon mal bei Wikipedia vorbereiten – allerdings kenne ich mich nur zu gut und es ist auch möglich, dass ich dazu erst nächstes Jahr was schreibe…

Ich fange die Tage nun an, die einzelnen Reiseeinträge rüberzunehmen, beginnend mit diesem hier sind auch schon ein paar zu lesen.

Das Design ähnelt dann doch ein bisschen dieser Seite, das liegt aber nur daran, dass ich zu faul bin, mir was neues zu basteln -> kommt auch noch irgendwann.

Im besten Fall hat man natürlich ein kleines 12″-Subnotebook mit integriertem DVD-Brenner, Bluetooth, WLAN, GSM, UMTS, GPS, ISDN und Modem dabei, das alles in allem 1 kg wiegt. Wenn man die Kohle dafür ausgeben will und kann, viel Spaß damit. Uns war es da leider nicht vergönnt, ein solches Topmodell im Rucksack zu haben. Braucht man auch nicht.

Ich musste mit einem 3kg-Pendant der Notebookgattung zufrieden sein – etwas ärgerlich zwar auf längeren Strecken, da man das eigentlich sinnlose Gewicht mit der Zeit spürt, allerdings eben doch irgendwie notwendig. Was das Notebook haben sollte und was das von uns mitgenommene hatte, soll hier kurz aufgelistet werden:

  • Große Festplatte
    Naja, groß ist relativ. Und da wir zur Bilder- und Videosicherung sowieso eine 80GB-Platte im externen 2,5″-Gehäuse dabei hatten, reichte eine interne 40GB große absolut locker. Mit welcher Software die gefüllt war, wird im bald kommenden Artikel “Reisebegleiter Notebook – Teil 3 – Die Software” erläutert werden (wenn es dann soweit ist, mach ich hier einen Link rein!).
  • DVD-Brenner
    Zuvor noch extra im bekannten Onlineauktionshaus erstanden, musste das (zwecks falscher Blende etwas zurechtgebastelte) Laufwerk in erster Linie dafür herhalten, Sicherungen von unseren Bildern zu brennen – als zweite Kopien dieser, welche wir dann im Vierwochenabstand – zusammen mit diversen Souvenirs – nach Hause geschickt haben. Außerdem ist ein Brenner gern bei anderen Travellern gesehen, die sonst für die Sicherung im Internetcafe bezahlen müssten.
  • WLAN-Karte
    Noch besser: integrierte WLAN-Funktion (kein Stress mit der externen Karte und guten Empfang durch Antennen im Deckel). Sehr nützlich! In fast jedem Starbucks und in sehr vielen McDonalds finden sich Hotspots. Auch in vielen Hotels finden sich Bezahlspots, in Einkaufspassagen oft kostenlose.
  • GPS-Modul
    Darüber kann man bestimmt streiten, ich hatte aber kurz vor Abreise von einem Geschäftskollegen einen GPS-Adapter für den PCMCIA-Slot bekommen und musste ihn einfach mitnehmen. Wiegt nur ein paar Gramm und ist in Verbindung mit entsprechender Software (z.B. GoogleEarth) ganz amüsant.
  • Maus
    Braucht man nicht unbedingt. Ich wollte aber eine dabei haben, weil ich a) das Touchpad generell nicht leiden kann und b) es für Änderungen am Blog u.a. einfach bequemer und schneller war.

War es das schon? Kommt mir so wenig vor… Eventuell werde ich den Beitrag eben nachbearbeiten, wenn mir noch etwas einfällt.

Ich hatte einen ähnlichen Artikel schon mal im alten Blog geschrieben, allerdings macht der ständige technische Fortschritt und auch die mittlerweile gesammelten Erfahrungen sowieso ein Update nötig – deshalb schenke ich mir das Copy-And-Paste des anderen Beitrags gleich ganz.

Unsere Entscheidung, ein Notebook mit auf Tour zu nehmen, hatte die Gründe, dass

  1. wir via Blog die Daheimgebliebenen informieren wollten.
  2. wir per Mail erreichbar sein wollten.
  3. ich Internetseiten warten sollte.
  4. wir unsere digitalen Bilder und Videos komfortabel sichern wollten

All das hätten wir zwar auch per beliebigem Internetzugang erledigen können (sieht man vielleicht vom Sichern der Videos ab), allerdings kam da der Sicherheitsaspekt dazu. Ich wollte ungern Webseiten über WebFTP updaten, private Bilder über dubiose Hostel-Brenn-PCs sichern und Mails ständig über Webmail abrufen. Nebenbei wollten wir auf der Reise ja auch so viel wie möglich sehen – deshalb wäre es ungeschickt gewesen, stundenlang im Internetcafe um die Ecke Blogeinträge und Mails zu schreiben.

Mit dem Notebook an der Seite hatten wir die Möglichkeit, offline auf Mails zu antworten und konnten das Erlebte dann schreiben, wenn wir die Zeit und Lust dazu hatten. Und das haben wir auch gemacht! Wenn man ohnehin 30 Minuten neben einer SpeedQueen (Waschmaschine) warten muss, kann man auch gleich über dieses Abenteuer im Blog berichten… Besonders wichtig kommt man sich übrigens in einem Starbucks vor, wenn man beim Kaffeetrinken gemütlich die Mails checkt. Dies ändert sich erst, wenn man die ganzen anderen Kaffeetrinker um sich herum bemerkt, die allesamt kleine weiße Notebooks der oberen Preisklasse dabei haben und damit Aktienkurse beobachten… (ob die wohl wirklich arbeiten?).

Naja, weiter im Thema. Damit man unterwegs nicht Opfer eines Displayschadens wird, muss das Behältnis – wahrscheinlich ein Rucksack o.ä. – sorgfältig gewählt werden. Eine (gepolsterte) Notebooktasche macht nur dann Sinn, wenn man nicht auf Backpackerart reist. Die Taschen sind in der Regel recht unhandlich, da sie normalerweise mit nur einem Riemen ausgestattet sind. Außerdem sieht jeder drittklassige Taschendieb schon aus der Entfernung, dass sich der Einsatz hier lohnen könnte.

Meines Erachtens besser ist ein Rucksack, der schon ein Notebookfach integriert hat. Weitere Anforderungen an dieses Gepäckstück sind:

- die Abmessungen. Er MUSS ins Handgepäck passen. Niemals ein Notebook, das sich nicht in Originalverpackung (Styropor) befindet, am Flughafen aufgeben! Ich habe schon die gruseligsten Geschichten gelesen, von Menschen, die genau das gemacht haben. Es kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit defekt am Ziel an.

- die Beschaffenheit. Er sollte einigermaßen wasserdicht uns strapazierfähig sein. Der Rucksack stellt hier ein typisches “Daypack” dar. Darunter versteht man den Rucksack, den man zu Ausflügen, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten mitnimmt, bei denen man (voraussichtlich) am Abend wieder zurück ins Hostel – zum “richtigen” Rucksack kommt. Aus diesem Grund sollte er neben diesen Eigenschaften auch noch bequem zu tragen sein. Ein günstiges Notebook wiegt locker mal 3-4 kg, dazu kommt dann noch Digitalkamera und weitere Kleinteile – hört sich lächerlich an, aber gerade am Anfang einer Tour (also im untrainierten Zustand) spürt man jedes Kilo im Nacken.

- weitere Eigenschaften. Viele kleine Fächer, je mehr, desto besser. Das Notebook sollte gut zugänglich sein, da man es z.B. am Flughafen oder an wichtigen Sehenswürdigkeiten, ständig aus- und wieder einpacken muss.

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