Archiv für die Kategorie „BMW“

Der Bordcomputer hat es schon eine ganze Weile durch “Funkschl. Batt. schwach” oder ähnlich angekündigt und endlich war es soweit, dass sich das Auto nicht mehr öffnen ließ. Der Batteriewechsel geht schnell vonstatten, vorausgesetzt, man hat einen kleinen Kreuzschlitz zur Hand und pro Schlüssel eine Knopfzelle CR2016.

Nachdem die Batterien in beiden Schlüsseln getauscht waren, wollte der Zeitschlüssel trotzdem nicht mehr per Funk öffnen. Er muss neu initialisiert werden, wie sich schnell herausfinden ließ. Und so geht das:

  • Auto aufschließen, reinsetzen und Tür zuziehen (aber nicht abschließen)
  • Schlüssel ins Zündschloß, auf Stufe 1 drehen und auf drei zählen
  • Schlüssel wieder raus aus dem Schloß
  • Taste “Öffnen” gedrückt halten
  • Taste “Schließen” drei Mal in Folge drücken
  • Taste “Öffnen” loslassen – das Auto schließt nun von alleine und öffnet wieder
  • Zweitschlüssel nehmen (nicht ins Zündschloß!)
  • Taste “Öffnen” gedrückt halten
  • Taste “Schließen” drei Mal in Folge drücken
  • Taste “Öffnen” loslassen – Auto schließt & öffnet erneut
  • fertig! Beide Schlüssel funktionieren wieder korrekt!

Damit mal wieder ein Update auf die Seite kommt: Der Bus hat den TÜV mit Bravour bestanden – natürlich. Und natürlich hat er, wie vom BMW schon gewohnt, zwei Anläufe gebraucht… Beim ersten Besuch stellte der TÜV-Mann fest, dass die Feder hinten rechts gebrochen war. Merkt man das nicht beim Fahren? Nee, merkt man nicht! Und außerdem bin ich der Überzeugung, dass die schon immer so aussah, also vermutlich schon beim Vorbesitzer gebrochen ist. Dass fast eine komplette Windung fehlte, hat sich mir erst dann eröffnet, als ich bewusst rechts mit links verglichen hab (natürlich hab ich es zuerst nicht geglaubt..). Am Dreck im Federteller (das Ding heisst doch so?) erkennt man aber deutlich, dass dieser Zustand schon eine ganze Weile so sein muss.

Nachdem ich mit Kumpel M aus S am Samstag dann die Bremsen am Moped machen musste, stellte sich schnell raus, dass die hinten etwas einseitig abgefahrenen Beläge einen bombenfestgesifften Bremssattel als Ursache hatten (Kollege P von W&W, geht das noch auf Garantie? :) )

Also am frühen Sonntagmorgen einen guten(?) gebrauchten(!) Sattel im Onlineauktionshaus gekauft, der hoffentlich morgen oder übermorgen eintrifft – dann einbauen, TÜV und fahren! Das Moped fährt zwar auch ohne TÜV, ohne hintere Bremse fährt’s aber jetzt grad ein bisschen, hmm, unsicher… will sagen: Gar nicht. Obwohl, fahren tut’s natürlich toll, bremsen tut’s nicht so toll… Ein Glück hab ich es nicht, wie anfangs geplant, zum Yamaha-Händler gestellt, der ja schon knapp 350,- Euro wollte, ohne dass ein defekter Bremssattel mit eingerechnet gewesen wäre.

Damit es fahrzeugtechnisch nicht langweilig wird, hab ich mir gestern noch 3 lfd. Meter Alcantaraimitat und eine neue Matratze für den Bus ersteigert. Das ganze deshalb, weil ich unter den Busresten in der Garage wieder mal meinen Seitenschrank entdeckt und den Entschluss des Herrichtens gefasst hab. Da sich damit die Liegefläche im Bus am hinteren Ende von etwa 1,5m auf rund 110cm verkleinert und die Originalmatratze nicht mehr passt, muss eine neue her – die alte zu zerschneiden kommt aufgrund des tollen Zustands nicht in Frage. Würde ich das machen, hätte ich bestimmt in zwei Wochen die Idee, alles wieder auf original zurückzubauen – und dann wird’s teurer. Der Plan sieht nun vor, das ganze Strom-Geraffel aus der Rückbank in den Schrank zu bauen, damit ich hier bequemer an die 230V- & 12V-Dosen komme, Lichtschalter “vom Bett aus” benutzen kann und den jetzt verdeckt eingebauten Spannungsmesser für beide Batterien und die Ladekontrolle besser im Blick hab. Damit das Gebastel auch gut aussieht, kommt großzügig der bereits erwähnte Bezugsstoff drauf.

Soo, sonst ist nicht viel passiert… doch, Öl für BMW und Bus hab ich gekauft, für günstige 140,- … zuschlagen, solange der Ölpreis im Keller ist *heul*.

Der Besuch im Baumarkt ist vorbei und wenn alles klappt, bekomme ich morgen ein Stückchen Leder, welches zur Verschönerung ausreichen sollte. Anbei mal ein Bild, wie die iPhone-Halterung im Moment aussieht (jaja, besonders schön ist sie noch nicht…):

Eine weise alte Frau (die auch noch mit mit verwandt ist) meinte mal “Sonntagsgeschäft ist doppeltes Geschäft” und damit hatte sie in der Vergangenheit schon mehrmals recht – so auch gestern. Auf der Heimfahrt warf ich den gestrigen Plan der Kabelverlegung komplett über den Haufen. Warum das Handschuhfach ausbauen und mühselig einen Kabelweg zur Mittelkonsole suchen, wenn in selbiger seit etwa 12 Jahren ein Telefon liegt? Die Telefonfunktion hätte durchaus seinen Reiz (man kommt sich bei Benutzung des Kabelhörer unweigerlich wie ein Wirtschaftsboss der frühen 90er vor), allerdings bräuchte ich entweder eine zweite Simkarte mit gleicher Nummer (die Klarmobil Stand heute nicht anbietet), eine zweite Simkarte mit anderer Nummer (macht das Sinn? “Bin grad im Auto, ruf mich auf dem Autotelefon an!”) oder ein – wie immer bei BMW – sündhaft teures Bluetoothumrüstset mit passendem iPhone-Snap-In (die für den e39 noch merklich angepasst, sprich “gedremelt” werden müsste).

So wichtig ist mir die Telefonfunktion also nicht, und wer weiss, vielleicht findet mal jemand eine Bastelidee, wie man den iPhone-Stecker auf die originalen Anschlusskabel adaptiert – dann kann ich immer noch mal das Basteln anfangen.

Also gehe ich nun von der Abdeckung links im Kofferraum bis hinter die Bank

und von dort bis in die Mitte der Sitzbank. Von dort direkt unter die Mittelkonsole, in dieser hoch zur Mittelarmlehne, durch diese durch und komme oben wieder raus. Dort stecke ich das Gateway an, an dieses wiederum das iPhone und – direkt ohne Verlängerung – einen USB-Stick.

Damit das wie gewünscht funktioniert, musste erneut die Rückbank raus, was heute, dank gestrigem Erfahrungssammeln, genau eine Minute dauerte. Außerdem musste die Armlehne ab, das alte Telefon raus und die Mittelkonsole mit zwei Schrauben hinten und zwei an den Seiten (zu den Sitzen hin unter einen kleinen Abdeckung) gelockert werden, damit das Kabel darunter durchpasst. Leider kann ich das Kabel nicht unter dem Teppich verlegen, da dazu meiner Meinung nach die Sitze raus müssen. Das wäre ansich auch kein riesig großer Aufwand, allerdings sind diese komplett elektrisch verstellbar. Das wäre auch kein großer Hinderungsgrund, das Dumme an der Sache ist aber der elektrisch angesteuerte Gurtspanner für die Airbags. Wenn der bei angeklemmter Batterie abgekabelt wird, merkt sich das Auto das und weist einen künftig mit brennendem Airbaglicht auf den unsachgemäßen Eingriff hin. Das kann BMW durchaus wieder deaktivieren, aber den Aufwand war’s mir erstmal nicht wert.

Ich bin sowieso kein großer Fan vom Batterieabklemmen, nachdem aber unter dem Telefon ein lustiges Steuergerät mit der Aufschrift “Achtung! Airbag!” zu finden war, hab ich das dann doch mal gemacht – das fehlt mir noch, dass ich mir mit meinem Schraubenzieher die Karre sprenge. Um es abzukürzen: Das Kabel wird AUF dem Teppich verlegt.

Nachdem die Bank wieder drin war und die Mittelkonsole wieder befestigt, sieht das Ganze schon gar nicht schlecht aus. Morgen werde ich dem Baumarkt mal einen Besuch abstatten auf der Suche nach dünnem Holz und einem Federmechanismus. Mein Wunsch ist, dass es a) möglichst original aussieht (vielleicht bekomme ich ja sogar irgendeinen Streifen Originalleder her) und b) das iPhone eben mit der Armlehne abschließt. Zum Entfernen des Telefons soll dann der Federmechanismus dienen, per Druck soll es nach oben kippen.

Der heutige Stand funktioniert auf jeden Fall toll und sieht so aus:

Am Samstag kam endlich mein schon lange bestelltes Dension Gateway 300, ein Gerät, das am Radio des e39 angeschlossen wird und quasi einen CD-Wechsler simuliert. An das Gateway können dann diverse iPods, iPhones, einfache USB-Sticks und alle Geräte mit Klinken-Line-Out angeschlossen werden. Der Preis für diesen Luxus liegt bei ca. 200 Euro – das war es mir allerdings wert, wenn man bedenkt, dass man für einfache CD-Wechsler ohne MP3-Funktionalität bei BMW gut das doppelte und in “der Bucht” für 10 Jahre alte Geräte immer noch fast das gleiche bezahlt.

Dank bis soeben einigermaßen stabilem Wetter ging es an der ersten Teil des Einbaus. Nachdem der Adapterstecker endlich in der dazugehörigen und extrem unzugänglichen Buchse am Radio steckt, geht es an die größte Aufgabe: Das Verlegen des Kabels nach vorne. Da bei der E39-Limousine mit serienmäßigen Navi das Radio hinten links im Kofferraum ist, muss einiges an Kabelweg verlegt werden. Wenn man auf den iPod-Anschluss verzichten will (weil man evtl. nur einen USB-Stick betanken möchte), kann man das Gateway deutlich bequemer direkt neben dem Radio im Kofferraum befestigen und Feierabend machen.

Der Plan sieht so aus: Kabel hinter der Kofferraumverkleidung bis vor zur Bank, unter der Sitzfläche auf die andere Seite, dann in den Einstiegsleisten vor unter das Handschuhfach. Dahinter soll das Gateway befestigt und der USB-Anschluss bis in das Handschuhfach verlängert werden. Wie ich das iPod-Kabel verlege, muss ich mir noch überlegen – das schönste wäre vermutlich ein Anschluss via Docking im Aschenbecher, da man so keinerlei Kabel sehen würde. Aber soweit bin ich noch lange nicht, da es fröhlich zu regnen angefangen hat…

Bis jetzt trat nur ein Problem auf, und zwar der Ausbau der Rückbank. In diversen Foren liest man, dass die Sitzfläche einfach gesteckt ist und demnach nur mit einem kräftigen Ruck nach oben gezogen werden muss. Es gibt sogar Foreneinträge die beschreiben, dass das auch definitv bei der Rückbank mit integrierten Kindersitzen der Fall sein soll – das stimmt aber (zumindest bei meinem) nicht.

Auf dem Bild sieht man ganz gut, warum da mit einem “kräftigen Ruck” nichts zu machen ist. Ich gehe davon aus, dass BMW die Bank wegen den Kindersitzen einfach ein wenig sicherer befestigt hat.

Zum Ausbau müssen zuerst die Kindersitze ausgeklappt werden. Darunter befinden sich je zwei Plastik-Clips, die herausgehebelt werden (ein Vorbesitzer hat das wohl schon mal gemacht, da ein Clip bereits defekt war und sich entsprechend einfach herausnehmen ließ). Der silberne Bolzen, der nun sichtbar wird, muss um 180° gedreht werden (an dem kleinen Stift auf der rechten Seite des Bolzens – dabei die Feder auf der anderen Seite herunterdrücken) und kann herausgeschoben werden. Anschließend kommt der vielbeschriebene Ruck zum Einsatz und die Bank ist draussen.

Wenn morgen das Wetter mitspielt, geht es an den Ausbau der Einstiegsleisten und des Handschuhfaches – das Gateway funktioniert zwar schon wie gewüscht, allerdings sieht es halt noch ein bisschen unprofessionell aus, wie die Kabel quer durch’s Auto spannen.

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