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ClustrMaps wieder archiviert

20. Dezember | Autor: Simon | WordPress

Schon wieder ein Jahr ins Land gezogen und schon wieder wurde meine ClustrMap (auf der man erkennen kann, woher die Seitenbesucher kommen) resettet. Dieses mal kam’s nicht ganz so überraschend, weshalb ich mir rechtzeitig einen Screenshot machen konnte. Der kommt jetzt unter die aktuelle Karte und ich bastel’ mir so mein eigenes Archiv.


iPhone 2G vs. MDA Vario IV

14. Dezember | Autor: Simon | Technik, iPhone

Folgendes “Problem”: Durch einen glücklichen Zufall bin ich an einen MDA Vario IV gekommen - HTC irgendwas. An sich ein schönes Gerät, mein iPhone ist aber schöner… Auch die Software (bzw. das leider vorhandene T-Mobile Branding) sagt mir überhaupt nicht zu, schon alleine durch mein bloßes Rumprobieren, was vielleicht ingesamt 2 Stunden Zeit beansprucht hat, durfte ich mehrmals an Abstürzen und Grafikfehlern teilhaben.

Als eigentliches Nachfolgehandy war das iPhone 3G gedacht, allerdings erst Mitte/Ende nächsten Jahres oder so, im Moment brauche ich kein neues Handy. Also, den MDA verkaufen? Der Wert liegt lt. Amazon bei 550 Euro, wenn man aber echte Auktionen beobachtet, liegt der tatsächliche Preis bei 400 bis 500 Euro für ein Neugerät ohne Simlock. Für mein altes iPhone würde ich vielleicht um die 300 Euro kassieren. Ich könnte jetzt natürlich beide für zusammen 700 verkaufen und mir davon den Nachfolger holen..? Fragen über Fragen…

Um mir selbst ein besseres Bild machen zu können, habe ich die für mich relevanten/interessanten Unterschiede mal aufgeschlüsselt:

iPhone (2G):
- bisschen größer aber flacher als der MDA
- Display größer (3,5″)
- Displayfarbenanzahl besser (262144)
- Speicher intern 8GB (aber nicht erweiterbar)

MDA Vario IV:
- Display 2,8″ aber Auflösung besser
- Displayfarbenanzahl schlechter (65536)
- Speicher intern 512MB (aber MicroSD-Slot)
- deutlich bessere Kamera (3,1 statt 1,9 MPix, Autofokus, LED-Blitz, 2.Kamera)
- vollwertiges Bluetooth (nicht nur Headset wie iPhone)
- UMTS
- Modem
- Radio
- GPS
- Mini-USB-Anschluss

Alle anderen Optionen sind für mich nicht wichtig oder können beim iPhone recht einfach nachinstalliert werden (Bsp. MMS-Unterstützung). Als Vorteil bleibt also für das iPhone nur das Design, das größere Display, die bessere Bedienung und die Tatsache, dass sich doch schon einiges an Zubehör angesammelt hat. Vor Weihnachten wird aus einem Verkauf (iPhone, MDA oder beides) sowieso nichts mehr, weshalb ich mich wahrscheinlich mal um ein Entfernen des Brandings kümmere, ein originales HTC ROM flashe und das Ding mal eine Woche zur Probe benutze. Dann sehen wir weiter.


Bald wieder Wochenende…

4. Dezember | Autor: Simon | VW Bus

…und wie üblich eine neue Baustelle am Bus. Der Dämpfer hinten rechts will nicht mehr so recht halten. Wird Zeit, dass wir den tauschen, hoffentlich am Samstag.

Bis dahin hier noch mal der genaue Grund, warum dieses Jahr kein Smart auf der Wunschliste steht - einfach der Umwelt zuliebe!

gefunden u.a. hier - von Grabarz & Partner


Brrrrr!

23. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Schön, schön, bei 30°C in den Flieger und bei 0° wieder raus…

Mittlerweile sind wir also wieder im kalten Stuttgart gelandet, wirklich viel ist auf die letzten Tage auch nicht mehr passiert. In der vorletzten Nacht im Corcovado-Nationalpark hatten wir noch mit einem Skorpion im Bad zu kämpfen, der sich aber im Nachhinein als nicht sonderlich giftig herausstellte.

Der Rückflug von Palmar Sur nach San José klappte prima - ein bisschen Sorgen hatten wir schon, weil eine Reservierung per CB-Funk für uns nicht gerade alltäglich ist. Zurück in der gleichen Pension in Alajuela, in der wir auch zum Start unserer Reise waren, verstanden wir dieses Mal sogar ein paar Worte der nur-spanisch-sprechenden Dame und konnten auch ohne Reservierung einchecken. Außer drei stadtweiten Stromausfällen und einem Zoobesuch im Zoo Ave ist dann wirklich nichts mehr passiert… jetzt heisst’s spanisch lernen und weiter geht’s!


Yeah, wir waren dabei!

20. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Mehr kann man für sein Geld echt nicht erwarten: Washington Post (englisch) … und hier noch mal was kurzes dazu in deutsch (Quelle Googlenews):

Schweres Erdbeben erschüttert Panama

Washington (AFP) — Ein schweres Erdbeben hat den Westen Panamas erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte mitteilte, war durch das Beben der Stärke 6,2 ein Gebiet an der Grenze zu Costa Rica betroffen. Das Epizentrum befand sich demnach etwa 60 Kilometer südwestlich von David, Panamas drittgrößter Stadt. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

Wir lagen zu der Zeit im Bett und dachten, die Welt geht unter. Wenn man sich das auf einer Landkarte anschaut, waren wir auch nur geschätzte 100 km vom Epizentrum entfernt.


Corcovado National Park

19. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Der Bootstrip am Freitag war - obwohl notwendig, um in diese abgelegenen Regionen zu kommen - einfach der Hammer!

Rio Sierpe

Zuerst ging es etwa eine halbe Stunde über den mächtigen Rio Sierpe, in dem wir am Donnerstag noch beim Abendessen ein Krokodil direkt neben dem Restaurant sehen konnten, und anschließend vielleicht eine Stunde über offenes Meer, was in der kleinen Nussschale und meterhohen Wellen ungeahnten Spass brachte (man hatte auch ohne Sicherungsvorkehrungen oder Rettungswesten das Gefühl, der junge Käpt’n weiss, was er tut). Außerdem sprach dieser englisch und konnte sich so für jede zu schnell genommene (und damit schmerzhafte und feuchte) Welle entschuldigen…).


Von San Isidro nach Sierpe

14. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Als wir am Dienstagmorgen im deutschen Hotel Belvedere fertiggefrühstückt hatten und es ans Auschecken ging, fragte uns Manfred, der Inhaber, wo es denn jetzt hinginge. Als Tagesziel stand San Isidro fest, dazu mussten wir zuerst nach San José, um dort den richtigen Bus zu erwischen.


Playa Sámara - Sonne satt!

11. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Aus dem Nebelwald direkt an den Strand. Naja, direkt ist vielleicht ein wenig schöngeredet… Wir haben es am Samstagmorgen wiedermal pünktlich (6.30 Uhr) auf den Bus geschafft - raus aus Santa Elena über die bereits erwähnten, extremen “Straßen”. Mit dem Bus ist es noch um ein vielfaches abenteuerlicher als mit dem Auto. Erschwerend hinzu kam, dass wir nicht etwa solange im Bus bleiben durften, bis dieser seine Endstation erreichen sollte, sondern dass wir in irgendeinem Nest an der Panamericana aussteigen mussten, um einen Anschluss an den - nochmal - nächsten Anschlussbus zu bekommen.


Santa Elena - mitten im Nebelwald

8. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Seit gestern sind wir hier in einem Backpacker in Santa Elena untergekommen. Von Fortuna (bzw. der Arenal Observatory Lodge) aus haben wir eine Jeep-Boat-Jeep-Reise hierher gefunden - d.h. mit dem Jeep (eigentlich ein Toyota-4×4-Bus) bis zum Arenal-See, über diesen mit dem Boot (logisch) und am anderen Ende wieder weiter mit einem Allradbus. Es dauerte ca. 3 Stunden für eine Handvoll Kilometer. Die Straßen, wenn man das so nennen darf, sind in fürchterlichem Zustand - die Weltumrundung mit dem VW-Bus überlege ich mir nochmal. Asphalt gibt es hier nirgends, was daran liegt, dass Santa Elena bzw. Monteverde eine Quäkersiedlung ist. Die Quäker sind von Amerika hierher ausgewandert, da sie dort in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt wurden. Wer genaueres wissen will, soll nachschlagen - auf jeden Fall haben sie dafür gekämpft, dass die Straßen hier nicht ausgebaut und Regenwald angeholzt wird, nur damit Touristen hier besser anreisen können. Den Kampf haben sie gewonnen und ob tatsächlich weniger Touristen kommen, ist fraglich (hier spricht wirklich jeder englich und alles ist auf Tourismus eingestellt), sicher aber haben sie vielen Menschen hier zu Jobs als Fahrer verholfen; Mietwägen sieht man hier nur selten und das ist für Mensch und Maschine auch gut so.


Arenal Observatory Lodge

6. November | Autor: Simon | Costa Rica, Round-The-World

Irgendwie haben wir es am Dienstag doch tatsächlich geschafft, an der richtigen Bushaltestelle in den richtigen Bus ein- und 4 Stunden später wieder auszusteigen. Die Busfahrt war eigentlich ganz angenehm und da es immer was zu sehen gab, ging die Zeit recht schnell rum. Vermutlich würde man es auch in zwei Stunden schaffen, wenn der Bus nicht in jedem kleinen Dorf anhalten würde. Am Ortseingang wurde immer kurz gehupt und der, der mitwollte, sprang aus irgend einem Laden, einer Bar oder einer Bäckerei auf die Strasse und wurde aufgelesen. Dass die geschätzten zwei Stunden realistisch waren, bestätigte uns auch der Taxifahrer, der uns vorher zur Mitfahrt überreden wollte - für nur 55 Dollar pro Kopf, wenn wir noch zwei andere finden würden. Nachdem wir ihm klargemacht hatten, dass wir hier niemanden kennen und nunmal nur zu zweit waren, zog er selber los, um die Mitfahrer zu organisieren. Tatsächlich fand er wohl auch welche und nach unserem Argument, dass 55 Dollar einfach zu viel sei, ging er noch mal als letzten Preis auf 50 runter - verlockend, der Bus kostete uns aber mit ganzen 4 Dollar mehr als 90% weniger… das hat er dann auch eingesehen…