Mit Eliminate:GunRange Free findet man ein kostenloses Shooter-Spiel für das iPhone im AppStore, das sich die Gyroskop-Steuerung (nicht hiermit zu verwechseln!) des iPhone 4 zunutze macht. Zugegeben findet ich das Spiel jetzt nicht besonders aufregend, es zeigt aber, was da noch kommen kann und was für Möglichkeiten sich zukünftig auftun.
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Ich habe mich das vor erst wenigen Wochen gekaufte TomTom Car Kit schon wieder in Ebay versteigern sehen. Mit dem iPhone 3Gs lief die Halterung einwandfrei und auch das iPhone 4 passt gerade so hinein – gestern zum ersten Mal ausprobiert und leider festgestellt, dass das iPhone nicht lädt.
Auch die kostenlose App TomTom Car Kit Tool brachte keine Änderung – ist sie doch eigentlich nur dazu da, die Popup-Meldung zu unterdrücken, wenn man keine TomTom-Navigation, sondern beispielsweise die des Konkurrenten Navigon einsetzt. Offiziell ist die Halterung nicht kompatibel zum neuen iPhone 4 – inoffziell funktioniert es aber doch, wenn man eine halbe Minute ins Basteln investiert. Das Problem am iPhone 4 ist, dass es flacher als seine Vorgänger ist und deshalb der Druck auf den beweglichen Dockanschluß des Car Kits nicht ausreicht. Um dies sicherzustellen, muss einfach ein Abstandshalter über den Anschluß geklebt werden. Ich habe mich für einen Filzgleiter für Möbel entschieden – einfach, weil er grad da war und schon selbstklebend ist. Und was soll ich sagen? Funktioniert einwandfrei! Vielleicht finde ich noch irgendwo ein schwarzes Stück Schaumstoff, dann würde es auch noch besser aussehen…

Das TomTom Car Kit mit aufgeklebtem Abstandshalter für das iPhone 4
Im Appstore gibt es nun die App “iPhone 4 Case Programm”, mit deren Hilfe man an den kostenlosen Bumper oder eine kostenlose Schutzhülle für das iPhone 4 kommt.
Die App prüft, ob es sich wirklich um ein iPhone 4 handelt und meldet u.a. die IMEI an Apple. Zu den Bedingungen schreibt Apple folgendes (und man liest deutlich, dass wieder Mal fleissig Daten gesammelt werden…):
Kunden, die ein iPhone 4 in einem Apple Retail Store, dem Apple Online Store oder bei einem iPhone Reseller erworben haben oder bis 30. September 2010 erwerben, erhalten einen kostenlosen iPhone 4 Bumper oder eine andere Schutzhülle. Kunden, die ihr iPhone 4 bis einschließlich 23. Juli 2010 erworben haben, können den Bumper oder diese Schutzhülle innerhalb von 30 Tagen – ab 24. Juli 2010 bis einschließlich 22. August 2010 – beantragen. Alle anderen Kunden müssen ihren Antrag innerhalb von 30 Tagen ab dem Kaufdatum stellen. Es gelten die nachstehenden Bedingungen.
- Alle Anträge müssen anhand der hierfür eingerichteten iPhone 4 Case Program App gestellt werden. Die iPhone 4 Case Program App kann kostenlos im App Store herunter geladen werden. Es können Verbindungskosten für das Internet anfallen.
- Der Antrag kann für jedes berechtigte iPhone 4 nur einmal gestellt werden.
- Der iPhone 4 Bumper oder eine andere Schutzhülle für das iPhone 4 kann nur mittels der auf dieses iPhone 4 herunter geladenen iPhone 4 Case Program App beantragt werden.
- Die Auswahl zwischen einem Apple iPhone 4 Bumper oder einer anderen Schutzhülle erfolgt nach Apples eigenem Ermessen.
- Apple behält sich das Recht vor, ein Modell eines iPhone 4 Bumpers durch ein anderes oder ein Modell einer anderen Schutzhülle durch ein anderes Modell, abhängig von der jeweiligen Verfügbarkeit, zu ersetzen.
- Soweit ein iPhone 4 zurück gegeben wurde, kann kein Antrag für dieses iPhone 4 unter diesem Programm gestellt werden.
- Zur Teilnahme an diesem Programm benötigen Kunden eine bestehende iTunes oder Apple I.D.
Apple erfasst die Telefonnummer, Modell, Serien- und IMEI-Nummer, für die Identifizierung Ihres iPhones und zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung an diesem Programm. Apple wird diese personenbezogenen Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten – beispielsweise Ihre Lieferadresse – welche bereits durch Ihre iTunes oder Apple I.D. zur Verfügung gestellt wurden, verwenden.
Sämtlich durch dieses Programm erhobenen personenbezogenen Daten werden gemäß der Apple Datenschutzrichtlinie verwendet. Durch Ihre Anmeldung mit Ihrer iTunes oder Apple ID erklären Sie sich mit der Erhebung der oben genannte personenbezogenen Daten einverstanden. Diese werden alleinig zum Zwecke der Identifizierung und Feststellung der Berechtigung Ihres iPhones zur Teilnahme an diesem Programm erhoben, sowie um die Lieferung des iPhone 4 Bumpers oder einer anderen Schutzhülle zu ermöglichen.
Apple behält sich das Recht vor, unrichtige oder missbräuchlich gestellte Anträge zu verweigern bzw. nicht zu berücksichtigen. In Ländern, in denen diese Programm gesetzlich verboten oder beschränkt sein sollte, wird es als ungültig angesehen. Apple ist nicht für Druckfehler oder falsche Informationen in der Datenbank verantwortlich. Diese Bedingungen sind auf der Apple Website erhältlich. Apple behält sich das Recht vor, diese Bedingungen jederzeit ohne Frist zu ändern, das Programm anzupassen bzw. es zu beenden.
Ähnliche BeiträgeDank des iPhone Dev-Teams war es mal wieder mal ein Leichtes, das iPhone 3Gs von Version 3.1.2 (alter Bootloader 04.26.08 und bereits mit Jailbreak) auf das aktuelle iOS 4 zu bringen. Da es Anleitungen zur Genüge gibt, zähle ich nur kurz die benötigten Links und eine listenartige Schritt-für-Schritt-Anleitung auf (alle Software zielt auf den Mac ab):
- iPhone mit iTunes sichern.
- Hier passende Firmware suchen und laden.
- Hier das Tool f0recast saugen und ausführen (nur um zu checken, ob der Bootloader wirklich passt).
- Z.B. hier das PwnageTool 4.0.1 laden, installieren und ausführen.
- Mithilfe des Tools aus der in (2) heruntergeladenen Firmware eine Customfirmware erstellen.
- iPhone in den Wiederherstellungsmodus bringen (Kabel ran, Power & Home bis das Logo erscheint, dann Power loslassen und Home gedrückt halten, bis iTunes den Wiederherstellungsmodus erkennt).
- Shift (PC) bzw. Alt (Mac) gedrückt halten und auf “wiederherstellen” klicken.
- Customfirmware auswählen (bei Fehler 1600 mal probieren, die Firmware so zu benennen, wie die in (2) heruntergeladene).
- Firmware wird installiert.
- Nach Neustart Cydia aufrufen und die Quelle http://repo666.ultrasn0w.com (Null statt O!) hinzufügen.
- UltraSn0w installieren – iPhone neu starten.
- Nach dem der Unlock geklappt hat, das iPhone wieder von der letzten Sicherung wiederherstellen – fertig!

So sieht die E39-Tür im Originalzustand aus
Der Fensterheber hinten links war schon lange kaputt – um genau zu sein, schon als ich den BMW im letzten Frühjahr gekauft hatte. Der Verkäufer hat wahrscheinlich vergessen, mir das zu sagen (…) und ich, es zu testen (wer testet schon die hinteren Fensterheber?). Auf jeden Fall hatte ich das Problem, dass sich das Fenster im geschlossenen Zustand einfach per Hand (von aussen) nach unten drücken lies. Eher ungeschickt, um die Karre auf einem unbeleuchteten Hinterhof im Ghetto von Remseck stehen zu lassen. Der Fehler konnte nach der Zerlegung der halben Tür schnell gefunden werden: Die Scheibe ist an einem Schlitten aus Aludruckguss befestigt, der durch einen Zug hoch und runtergefahren wird. Dieser Schlitten ist nach oben hin ausgebrochen, was zur Folge hatte, dass die Scheibe zwar elektrisch runter-, nicht aber wieder hochfahren konnte… Das Originalteil bei BMW sollte ca. 200 Euro kosten – zu teuer für ein Fenster an einem hinteren Platz, auf dem alle zwei, drei Wochen mal jemand mitfährt (und ‘jemand’ ist in dem Fall Synonym für ‘Regenschirm’ oder ‘Jacke’). Ich habe mir damals so geholfen, dass ich den Zug eine Etage weiter unten eingehängt (na, eher hingepfuscht) habe, damit ich fortan das Fenster zwar nicht mehr elektrisch auf, dafür aber ZU halten konnte. Und so verging Stunde um Stunde, ein Tag nach dem anderen, das Frühjahr wich dem Sommer, der Sommer (und damit die Versuchung, das Fenster zu öffnen) musste dem Herbst seinen Platz überlassen und spätestens als der Winter 2009/2010 (der, wie wir alle wissen, länger als zuvor Frühjahr, Sommer und Herbst zusammen dauern sollte) hereinbrach, schwand sämtliches Verlangen, das Fenster jemals wieder öffnen zu wollen.
Wie so oft im Leben endete aber auch dieser Winter und das Verlangen nach frischer Frühlingsluft entflammte erneut, als wäre es nie anders gewesen. Ein – das erste Mal seit einem Jahr wiederholt durchgeführter – Suchvorgang im großen Online-Auktionshaus zeigte dieses Mal einen Reparatursatz für den Gußschlitten in der Trefferliste. Für 18 Euro. Dafür kann man’s nicht selbst machen, also rasch die Bewertungen geprüft und bestellt. Um es kurz zu machen: Lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was g’schenkt .. hmm, ne…, anderes Sprichwort aus Schwaben .. Was nichts kostet, ist auch nichts! (Haja!) Um genau zu sein habe ich für die Einbauaktion zusätzlich zu den 18 Euro plus Versand einen kompletten Samstagnachmittag Zeit, das nervige Geschäft, das Fenster 3x aus und wieder einzubauen, blutige Finger und zu allem Überdruss einen bösen Rückfall in die Welt der Raucher bezahlt, der noch mehrere Wochen danach anhalten sollte. Im Endeffekt hatte ich das Ergebnis eines “ab und zu funktionierenden” Hebers, dessen Zug sich nach dem 5ten Mal runter und hoch so verhedderte, dass gar nichts mehr ging (nach dem er deshalb das dritte Mal frisch aufgewickelt und eingebaut war, hab ich den Schalter abgeklemmt, damit niemand draufdrücken kann, die Tür zugehauen und mir ‘ne Kippe angesteckt..). Da das nicht genug war, war nun auch die 100Ah(!)-Batterie der Karre komplett leer – ein fröhlicher Nachmittag voll Radio- und Fensterheberaktivität forderte seinen Tribut. Egal, die Scheibe war oben, das Auto zu und der Tag gelaufen!
Nun ist auch dieser Samstagmittag schon wieder lange her. Der Frühling zog ins Land, der Winter kam noch mal für lange Zeit zurück, bis ich irgendwann zu mir selbst sagte: Scheiß’ auf die 200 Euro, bau’ dir einen kompletten Fensterheber ein! Eine letzte Suche in den Weiten des Internet brachte aber statt dem teuren Original-, das nicht ganz so teure Zubehörteil hervor: 65 Euro. Bestellt, bezahlt, geliefert. So, und nun sind wir auch schon bei der Einbauanleitung. Um es vorweg zu nehmen: 1 Stunde Einbauzeit - inkl. kurzer Pause bei einem Teller Spätzle mit Soß’ und der Unterbrechung, als ich die 5jährige Nachbarin vorbeilassen musste, die sich durch meine weit über den Gehweg geöffnete Tür gestört fühlte und diese Gefühle mit stetigem “mit ihrem Puppenwagen gegen den Lack der Tür pochen” zum Ausdruck brachte.

Das 'Pfützenlicht' abstecken!
Also, los geht’s! Zuerst einmal muss die Türverkleidung weg. Dazu die Schraube, die sich hinter einen kleinen Abdeckung in der Gruffmulde befindet (davon hab’ ich natürlich wieder mal kein Foto gemacht, aber wenn ihr die nicht selbst findet, solltet ihr vielleicht jetzt mit dem Lesen aufhören und zum BMW-Händler fahren), lösen und jetzt einfach ringsherum die Verkleidung zu sich hin ziehen – ausser an der oberen Kante. Ist die Verkleidung unten, links und rechts gelöst, kann sie vorsichtig nach oben abgehoben werden. Sie ist mit so komischen Metallklammern festgesteckt und deshalb hat man beim Lösen zwangsläufig Angst, irgendetwas kaputt zu machen. Wie immer, die Angst einfach überwinden. Bitte auf die Kabel für Fensterheber (bei mir ja schon abgeklemmt), Lautsprecher und “Pfützenlicht” achten – am besten alles abstecken und die Verkleidung in den Kofferraum legen.
Direkt hinter der Verkleidung kommt eine Art Dampfsperre oder Dämmung zu Tage. Diese – auch von ihr existiert kein Bild auf meiner Digicam.. – lässt sich (heute bei 30°C Aussentemperatur) leicht ablösen. Nachdem die Kabel durchgefädelt sind und die langen Fäden, die der Klebstoff zieht, mit den schweißnassen Händen und anhaltendem Gegeneinanderreiben derselben zu Klumpen vertüddelt wurden, findet auch diese ihren Platz im Kofferraum und ist damit aus dem Weg.
Jetzt heißt es, noch mal zum Kofferraum zu gehen, den Schalter für den Fensterheber aus der Verkleidung zu bauen und ihn wieder an seinen Stecker zu – na? – stecken. Die Scheibe muss nun soweit herunterfahren, bis der “Schlitten” und die darin festgeschraubte Torxschraube (T30) sichtbar wird. Genau diese lösen und die Scheibe vorsichtig von Hand ablassen bzw. sichern.
Da jetzt die Scheibe gelöst und gesichert ist, kann oben die Leiste (die, mit den komischen Metallklammern, die die Verkleidung noch bis gerade eben an der Tür hielten) weggehebelt werden:
Jetzt die vertikale Verkleidung an der kleinen Seitenscheibe INNEN (als Erstes!) lösen und nach dem die drei Schrauben darunter entfernt sind, die äußere Abdeckung zuerst herunter drücken und dann nach oben herausziehen.
Ohne die Leisten oben, innen und außen kann nun die Scheibe vorsichtig (!) nach oben herausgezogen und – wo? – im Kofferraum deponiert werden.
So, jetzt braucht ihr einen E12-Außentorx… und den hat keine Sau… da ich im Frühjahr aber schon die Erfahrung des Ausbaus machen durfte, liegt dieser natürlich schon in der Werkzeugkiste parat (damals war der notdürftige Zusammenbau und eine Fahrt in den Baumarkt angesagt). Mit ihm löst ihr die Schraube, die den Fensterheber oben mit der Tür verbindet. Auch davon gibt es keine Bilder… klar… aber mal ehrlich, ihr steckt die E12er-Außentorx-Nuss auf die Ratsche und jede Schraube, auf die die Nuss passt, ist die richtige (es gibt nämlich genau EINE in einer Tür!). Wenn die obere Schraube entfernt ist, greift noch mal in die Werkzeugkiste und holt euch einen 10er Ring- oder Gabelschlüssel, mit dem ihr die untere Befestigung lösen könnt (lockern reicht, muss nicht ganz raus).
Der komplette Fensterheber sollte nun nur noch über Bowdenzüge am Motor mit der Tür in Verbindung stehen. Die “Motor-Getriebe-Einheit” lässt sich mit einem T20-Bit entfernen (vorher natürlich auch den Motor vom Kabelbaum abstecken):
Bei meinem gekauften Fensterheber war kein neuer Motor dabei, weshalb die Zerlegung noch aussteht:
Wenn ich jetzt so auf die Uhr sehe und dran denke, dass jetzt das Schreiben fast länger gedauert hat, als der Einbau, beeile ich mich lieber ein bisschen… Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Fertig. ;-) Naja, es bleibt noch zu sagen, dass das Wiederaufstecken der Fensterleiste (die Metallklammern, ihr erinnert euch?) ein ziemlicher Riesensch..pass ist – man muss höllisch aufpassen, dass man nix verkratzt und die Leiste sauber aufliegt. Ansonsten ist nur noch wichtig, dass die Kabel wieder zusammenpassend gesteckt werden (”Schieri, wir wissen, wo dein Auto stand – hat gut gebrannt, hat gut gebrannt!”) und man zwischendurch immer wieder mal testen sollte, ob die Scheibe richtig hoch und runterfährt. Letzte Aktion: Scheibe ein Stück runter – 59CentDeutschlandfahne rein – Scheibe wieder hoch – fertig!
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